Wärmebrücken
Wärmebrücken sind Teile der Gebäudehülle, an denen erhöhte Transmissionen auftreten. Diese können geometrisch (z.B. Gebäudekanten) oder konstruktiv (z. B. Auskragungen), flächenhaft, linear oder punktuell sein.
Es gibt in der wissenschaftlichen Literatur verschiedene Ansichten, wie die Wärmebrücken zu berücksichtigen sind. EVEBI trägt dem mit verschiedenen Optionen Rechnung, so dass Sie selbst entscheiden, welche Methode im vorliegenden Objekt sinnvoll ist.
Info
Flächenhafte Wärmebrücken (Nischen etc.) sollten als eigene Bauteile behandelt werden.
Folgende Auswahlmöglichkeiten der Berechnungsverfahren stehen in EVEBI zur Verfügung:
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Pauschaler Wärmebrückenzuschlag: Zuschlag von 0,10 W/(m²K) auf die Gebäudehülle nach GEG, bei überwiegend innen gedämmten Außenwänden 0,15 W/(m²K).
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Gleichwertigkeitsnachweis: Pauschaler Zuschlag von 0,05 W/(m²K) bei Regelkonstruktionen mit Gleichwertigkeitsnachweis gemäß DIN 4108 Beiblatt 2, zusätzlich Gleichwertigkeitsnachweis gemäß KfW (Formblatt A/B).
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Detaillierte Erfassung: Direkte Eingabe des Psi‑Wertes (Ψ) und der Länge der Wärmebrücken, alternativ Übernahme aus einem Wärmebrückenkatalog ( ) oder aus einem Wärmebrückenberechnungsprogramm.