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Bodenflächen erfassen

Hierbei handelt es sich um die nach unten den Raum abschließenden Begrenzungen. Die Raumbegrenzung nach unten kann aus einer oder mehreren Teilflächen bestehen.

Grafik Bodenfläche erfassen

Vorgehen zum Erfassen von Bodenflächen

  1. Klicken Sie das Symbol image/svg+xml ENVISYS GmbH & Co. KG
  2. Böden: Die Bezeichnung des Bodens kann geändert/erweitert werden.
  3. L_i: Lichte Länge des Bodens. Wird automatisch aus der Raumtiefe generiert. Kann geändert werden.
  4. B_i: Lichte Breite des Bodens. Wird automatisch aus der Raumbreite generiert. Kann geändert werden.
  5. A_i: Nettofläche des Bodens. Wird aus lichter Länge und Breite ermittelt. Kann geändert werden.
  6. OL: Offset-Länge. Wird aus der Raumbuchkonfiguration übernommen. Die Offset-Länge ist das Maß der angrenzenden (halben) Wandstärken zur Bodenlänge. Kann geändert werden.
  7. OB: Offset-Breite. Wird aus der Raumbuchkonfiguration übernommen. Die Offset-Breite ist das Maß der angrenzenden (halben) Wandstärken zur Bodenbreite. Kann geändert werden.
  8. A_br: Bruttofläche. Ist das Produkt aus der lichten Länge zzgl. Offset-Länge und der lichten Breite zzgl. Offset-Breite. Kann geändert werden. Die Bruttofläche wird in die Teilflächen übernommen.
  9. Konstruktion: Hier können Sie eine Konstruktion angeben. Die gewünschte Konstruktion muss im Vorfeld angelegt werden und wird nicht automatisch generiert. Diese Angabe ist optional.
  10. Grenzt an: Hier bestimmen Sie die Abgrenzung des Bauteils, bspw. zum (un-)beheizten Nachbarraum, nach außen oder gegen das Erdreich. Grenzt die Teilfläche an einen Nachbarraum, so wird die Teilfläche auch in diesem Raum automatisch generiert. Im unteren Bild grenzt der Boden Wohnzimmer an die WE1 Wohnen. Im Raum WE1 Wohnen wird die Teilfläche Boden Wohnzimmer automatisch als Deckenfläche generiert
  11. LDL: Luftdurchlass. Wählen Sie diese Option, wenn zwischen dem Boden und dem Nachbarraum ein Luftverbund besteht. Diese Angabe ist für die Heizlastberechnung relevant.

    Info

    • Befindet sich in der Wandfläche ein Öffnung (Tür o.ä.), dann genügt es, für diese Öffnung die Option LDL zu aktivieren. Die Größe der Öffnung ist nicht relevant, es genügt die Information, dass es einen Luftverbund gibt.
    • Die Definition des LDL niemals in Außenbauteilen setzen! Mit dem Haken wird lediglich angegeben, zwischen welchen Bereichen (Raum zu Raum) die Luft strömen kann.
  12. Bauteil: Das Bauteil wird in Abhängigkeit der Angaben automatisch generiert. Standardmäßig wird bereits eine Bauteilbezeichnung eingetragen und in der Bauteilmaske das Bauteil generiert bzw. ein bereits vorhandenes Bauteil verwendet, sofern die folgenden drei Parameter in der Teilflächen Boden mit einem bereits angelegten Bauteil Boden übereinstimmen: Zone, ggf. Konstruktion sowie grenzt an. Die Bezeichnung des Bauteils kann in der Bauteilmaske geändert werden. Zu den Bauteilen siehe unter: Bauteile.

  13. U-Wert: Der U-Wert des verknüpften Bauteils wird angezeigt. Kann nur durch Verknüpfung eines neuen Bauteils verändert werden.
  14. Sie können jetzt ggf. weitere Bodenflächen erfassen.

Weitere Erläuterungen zum Zusammenhang zwischen dem Raumbuch und dem Flächenmanager finden Sie unter: Zusammenhang zwischen dem Raumbuch Pro und den Teilflächen

Weitere Erläuterungen zum Zusammenhang zwischen dem Raumbuch und den Bauteilen finden Sie unter: Zusammenhang zwischen dem Raumbuch Pro und den Bauteilen

Weitere Erläuterungen zum Zusammenhang zwischen dem Raumbuch und den Konstruktionen finden Sie unter: Zusammenhang zwischen dem Raumbuch Pro und den Konstruktionen

Folgende Daten sind für die Heizlastberechnung relevant

weitere Informationen zum Lüftungskonzept finden Sie unter: Heizlastberechnung Pro

  • Nettofläche, Bauteil (Größe und Qualität der Hülle für die Transmission)
  • Luftdurchlass (Luftvolumenstrom)
  • grenzt an (angrenzende Räume zur Ermittlung der Temperaturrandbedingungen für die Berechnung der Oberflächentemperatur)