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Daten zu Mein Sanierungsfahrplan - iSFP

Arbeitshilfen zum individuellen Sanierungsfahrplan finden Sie in unserer Infothek \ Individueller Sanierungsfahrplan


Daten zu iSFP - Mein Sanierungsfahrplan

iSFP - Fahrplan

Öffnen Sie das Register Varianten und klicken Sie im Varianten-Explorer auf den Eintrag Mein Sanierungsfahrplan.

Beachten Sie:

  • Die Daten zum iSFP werden aus dem Ist-Zustand des Projektes und den angelegten Maßnahmenpaketen im Knoten Sanierungsfahrplan/Zielvariante übernommen. In den Masken zu Mein Sanierungsfahrplan sind deshalb lediglich Datenergänzungen vorzunehmen.
  • Für die Berichte zum iSFP werden verschiedene Texte benötigt, welche fast komplett bereits vorgeschlagen werden und bearbeitet werden können.
  • Der Textumfang (Anzahl der Zeichen) in den Berichten ist für jedes Textfeld fest vorgegeben und darf nicht überschritten werden. In den Masken wird daher für jede Textfeld die mögliche Zeichenzahl am rechten oberen Rand angezeigt und simultan aktualisiert.
  • Die Ausgabe des ISFP direkt über EVEBI ist nur möglich, wenn alle Daten komplett und valide sind. Lediglich die Druckapplikation oder die Vorschau kann erzeugt werden, wenn die Daten noch nicht valide sind.

Dialog Mein Sanierungsfahrplan

Erfassen Sie die Daten zum Anschreiben, Gewohnheiten etc.

  1. Klicken Sie im Varianten-Explorer den Eintrag Mein Sanierungsfahrplan. Es erscheint die Maske zu den allgemeinen Daten des Sanierungsfahrplans. Die Daten werden teilweise aus den Eingabedaten übernommen und können angepasst werden.
  2. Bestätigen Sie die Richtigkeit der Daten und Maßnahmen. Diese werden in der Umsetzungshilfe zu Beginn der Qualitätssicherung aufgeführt.
  3. Anschrift und Briefanrede werden aus der Kundenadresse übernommen.
  4. Der Text zum Anschreiben erscheint auf der Seite 2 im Sanierungsfahrplan. Sie können den Text aus der Text-Datenbank verwenden oder eine eigene Formulierung eingeben. Der Text ist auf 1.700 Zeichen begrenzt.

Ergänzen Sie die Vorbemerkungen zu den Maßnahmenpaketen

Mein Sanierungsfahrplan - Vorbemerkungen zu den Maßnahmenpaketen

  • Begründen Sie hier, warum die aufgezählten Bauteiltypen nicht gemäß der Anforderungen (BEG) saniert werden.
  • Es können Texte gespeichert oder aus bereits angelegten Textdateien geladen werden.
  • Alle Felder müssen befüllt werden.
  • Sollte die Seite komplett ausgegraut sein, gibt es keine Beanstandungen und es müssen keine Angaben getätigt werden.

Ergänzen Sie die Daten zum Ist-Zustand des Gebäudes

Sanierungsfahrplan - Ist-Zustand

  1. Klicken Sie im Varianten-Explorer den Eintrag Zustand. Es erscheint der Dialog zum Gebäudezustand.
  2. Gebäudeeigenschaften: Die Daten werden automatisch aus den Eingabedaten im Ist-Zustand übernommen, können jedoch geändert werden. Wählen Sie dazu einen Eintrag aus der Liste oder geben Sie eigenen Text ein. Diese Einträge erscheinen teilweise im Sanierungsfahrplan Seite 3 und teilweise in der Umsetzungshilfe im Abschnitt Informationen auf einen Blick.
  3. Sanierung: Geben Sie hier bereits durchgeführte Sanierungen an. Hier können Sie eigene Textbausteine einbinden (Symbol image/svg+xml ENVISYS GmbH & Co. KG )
  4. Sonstiges: Hier können sonstige Merkmale beschrieben werden
  5. Schwachstellenbilder: Importieren Sie 4-6 Fotos und geben Sie zu den Fotos Bildunterschriften und die Quellen an. Diese Fotos erscheinen im Sanierungsfahrplan auf der Seite 3.
  6. Beschreibung der individuellen Ausgangssituation für die Sanierung: Beschreiben Sie hier den Ist-Zustand des Gebäudes. Gehen Sie auf die identifizierten Schachstellen und das erkannte Verbesserungspotenzial ein.

Ergänzen Sie die Daten zur technischen Dokumentation

  1. Klicken Sie im Varianten-Explorer den Eintrag Technische Dokumentation. Es erscheint der Dialog zur technischen Dokumentation.
    Sanierungsfahrplan - technische Dokumentation
  2. Die Daten werden automatisch aus den Eingabedaten im Ist-Zustand übernommen, können jedoch ergänzt werden. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, eigene Texte einzubinden.
  3. Diese Daten werden in der Umsetzungshilfe im Abschnitt Technische Dokumentation ausgegeben.

Ergänzen Sie die Texte Zukunft/Heizung

  1. Klicken Sie im Varianten-Explorer den Eintrag Texte Zukunft/Heizung. Es erscheint der Dialog zu den Texten in Zukunft und der Heizung.
    Sanierungsfahrplan - Texte Zukunft/Heute
  2. Beschreiben Sie die Vorteile für das Gebäude in Zukunft
  3. Befüllen Sie das Feld "Heizungsoptimierung". Nutzen Sie hierfür gerne unsere Textvorschläge.

Ergänzen Sie die Daten zur Nutzung

  1. Klicken Sie im Varianten-Explorer den Eintrag Nutzung. Es erscheint der Dialog zur Nutzung.
    Sanierungsfahrplan - Nutzung
  2. Wählen Sie die Angaben der Gewohnheiten per Drop Down Menü. Endenergiebedarf (Standardrandbedingungen) und Endenergieverbrauch (individuelle Randbedingungen) können nicht geändert werden. Die Angaben zu den Gewohnheiten sollten Sie beim ersten Vor-Ort-Termin erfragen. Siehe unter Infothek \ Individueller Sanierungsfahrplan > ISFP > Checkliste.
  3. Geben Sie ein Fazit zum errechneten Energiebedarf und dem gemessenen Energieverbrauch.
  4. Geben Sie Tipps für die Nutzung des Gebäudes nach erfolgter Sanierung. Nutzen Sie hierbei gerne unsere Textvorlagen.

Ergänzen Sie die Daten zu den nächsten Schritten

  1. Klicken Sie im Varianten-Explorer den Eintrag nächste Schritte. Es erscheint der Dialog zu den nächsten Schritten.
    Sanierungsfahrplan - nächste Schritte
  2. So starten Sie Ihre Sanierung: Geben Sie Texte zur Sanierung ein. Hier können Sie eigene Textdateien einbinden (Symbol image/svg+xml ENVISYS GmbH & Co. KG ).
  3. Einbindung weiterer Planer und Sachverständiger: Geben Sie an, weitere Planer/Sachverständige eingebunden werden sollen. Klicken Sie dazu das Kontrollkästchen. Sie können dann aus der Liste einen Vorschlag wählen bzw. die Liste um eigene Texte ergänzen.
    Sanierungsfahrplan - Planer/Sachverständige
  4. Diese Texte erscheinen im Sanierungsfahrplan auf der Seite 6.

Ergänzen Sie die Daten zu den Maßnahmenpaketen (Schritte der Sanierung)

  1. Klicken Sie im Varianten-Explorer den Eintrag Maßnahmenpaket 1. Es erscheint der Dialog zu diesem Maßnahmenpaket.
    Sanierungsfahrplan - Übersicht Maßnahmenpakete
  2. Vorteil (das bringt es): Geben Sie die Vorteile der Sanierung ein. Sie können hier auf eine Textvorlage zugreifen ( image/svg+xml ENVISYS GmbH & Co. KG )
  3. Sanierungskomponenten: Die Maßnahmen aus der ersten Variante im Variantenvergleich werden hier nur noch aufgezählt. Die Texte zur Kurzbeschreibung und zu beachten sind nun in den jeweiligen Einzelmaßnahmen einzugeben; jede Maßnahme erhält nun eine eigene Detailseite im iSFP (maximal 3 pro Sanierungskomponente.
  4. Wann / Wo: Geben Sie an, zu welchem Zeitpunkt die Durchführung des Maßnahmenpaketes vorgesehen ist. Diese Angabe ist Pflicht.
  5. Kosten: Die Kosten werden automatisch aus der jeweiligen Variante (hier: "Wärmedämmung, Fenster, Lüftungsanlage") im Variantenbereich übernommen, können jedoch angepasst werden.
  6. Förderprogramme: Die Förderprogramme werden automatisch aus der jeweiligen Variante (hier: "Wärmedämmung, Fenster, Lüftungsanlage") im Variantenbereich übernommen, können jedoch angepasst werden.
  7. Bewertung: Die Bewertung des energetischen Zustands einzelner Komponenten der Kategorien Gebäudehülle (Wände, Dach, Fenster, Boden) und Anlagentechnik (Heizung, Warmwasserbereitung, Verteilung und Lüftung) erfolgt nach einem vorgegebenen Farbschema auf Basis energetischer Kennwerte. Die Zuordnung der verschiedenen Farbklassen wird in dem Abschnitt 12.1 im Handbuch für Energieberater ausgeführt. Für die Einordnung des aktuellen Kennwertes werden die U-Werte (Kategorie Gebäudehülle) und Effizienzzahlen (Kategorie Anlagentechnik) unterhalb der Icon angezeigt.

Info

Zu jedem Textfeld werden die noch mögliche (grün) bzw. die bereits überschrittene (rot) Anzahl der Textzeichen angezeigt. Hier liegt im iSFP die Besonderheit vor, dass beide Felder zusammen maximal 2.300 Zeichen enthalten dürfen.

Besonderheiten Heizungsoptimierung

Die Maßnahmen zur Heizungsoptimierung (Dämmen von Heizleitungen, Austausch der Heizungspumpe etc.) werden in der Maßnahmenkomponente Heizungsoptimierung (Wärmeverteilung) zusammen gefasst.

  1. Klicken Sie im Varianten-Explorer auf einen Eintrag der Heizungsoptimierung. Es erscheint der Dialog zur Komponente Heizungsoptimierung.
    Sanierungsfahrplan - Heizungsoptimierung
  2. Zu dieser Komponente können Sie Angaben zur Ausführung angeben. Texteingaben zur "Kurzbeschreibung" & "zu Beachten" sind für diese Komponente nicht vorgesehen. In der Umsetzungshilfe erscheinen im Abschnitt Qualitätssicherung & Optimierung vorgegebene Erläuterungen.

Ergänzen Sie die Daten zur Wirtschaftlichkeit

  1. Klicken Sie im Varianten-Explorer den Eintrag Wirtschaftlichkeit. Es erscheint der Dialog zur Wirtschaftlichkeit. Die Daten werden automatisch aus den Kostenangaben der Maßnahmen, den Fördermöglichkeiten und den Energieeinsparungen ermittelt und eingetragen.
    Sanierungsfahrplan - Wirtschaftlichkeit
  2. Grafik jährliche Gesamtkosten: Hierbei handelt es sich um eine annuitätische Gesamtkostendarstellung über einen Betrachtungszeitraum von 20 Jahren bezogen auf ein Jahr. Die Berechnung erfolgt in Anlehnung an die Richtlinie VDI 2067. Option Übernahme in die Umsetzungshilfe: Die Wirtschaftlichkeit kann optional in der Umsetzungshilfe angezeigt werden.
  3. Investition: Hier werden die Investitionskosten unter Berücksichtigung der Instandsetzungskosten (Sowiesokosten) und der energiebedingten Kosten angezeigt. Dabei wird von der Umsetzung aller Maßnahmenpakete im iSFP ausgegangen.

    - Gesamt -

    • Gebäudehülle: Investitionskosten aller zugehörigen Maßnahmen bezogen auf die Gebäudehülle, von denen die pauschalen 15 % Baunebenkosten abgezogen werden. (entspricht: Gesamtinvestition = Summe Maßnahmenkosten/1,15)

    • anrechenbar: auf 20 Jahre betrachteter Anteil der Investitionskosten der Gebäudehülle.

    • Anlagentechnik etc.: Investitionskosten aller zugehörigen Maßnahmen bezogen auf die Anlagentechnik, von denen die pauschalen 15 % Baunebenkosten abgezogen werden. (entspricht: Gesamtinvestition = Summe Maßnahmenkosten/1,15)

    • Investition: Summe aus Investition Gebäudehülle anrechenbar und Anlagentechnik.

    • Baunebenkosten: 15% der Investitionskosten (entspricht: Baunebenkosten = Summe Maßnahmenkosten - (Summe Maßnahmenkosten / 1,15).

    • Förderbetrag: Summe der Förderbeträge aller Maßnahmenpakete. Hierbei soll davon ausgegangen werden, dass alle Maßnahmen in einem Zug durchgeführt werden. Die Automatik summiert hier alle Fördersummen der angelegten Varianten auf. Dieser Wert ist für die Darstellung der Sanierung ggf. anzupassen, falls Maßnahmen doppelt angesetzt werden.

    - Anteil Instandsetzung -

    • Anteil der Instandsetzungskosten (Sowieso-Kosten) bezogen auf die Gebäudehülle, Gebäudehülle anrechenbar, Anlagentechnik etc., Investition und Baunebenkosten

    - Anteil energiebedingt - 

    • Anteil der energieeffizienzbedingten Kosten bezogen auf die Gebäudehülle, Gebäudehülle anrechenbar, Anlagentechnik etc. und Investition.

    - Sanierung in einem Zug -

    • Sanierungskosten: Gesamtinvestition bei Annahme der Sanierung in einem Zug, d.h. Summe aller Maßnahmenkosten multipliziert mit dem Synergiefaktor. Doppelt aufgeführte Maßnahmen (z.B. hydraulischer Abgleich, Baubegleitung) werden auf eine Maßnahme reduziert.

    • Sowieso-Kosten: Gesamte instandsetzungskosten bei der Annahme einer Sanierung in einem Zug, d.h. Summe der Instandsetzungskosten aller Maßnahmen (doppelte Maßnahmen werden nur einmal berücksichtigt) multipliziert mit dem Synergiefaktor.

    • Synergiefaktor: Faktor, um welchen die Kosten der Sanierung in einem Zug reduziert werden, da sich Synergieeffekte ergeben können. Standardwert: 10 %.

    Info

    Für eine noch detailliertere Darstellung der Sanierungskosten in einem Zug empfiehlt es sich, im Knoten weitere Maßnahmen eine Variante mit allen Einzelmaßnahmen in einem Zug anzulegen. Die darüber ermittelten Werte (Sanierungskosten, Sowieso-Kosten und Förderbetrag) werden dann manuell in die Wirtschaftlichkeit eingetragen.

  4. Laufende Kosten: Energiekostenermittlung mittels Verbrauchsfaktor/freier Nutzungsrandbedingungen: Sie haben die Möglichkeit, die laufenden Kosten gemäß iSFP-Handbuch oder gemäß EVEBI berechnen zu lassen.

    Mittels Faktor

    • Berechnung Energiebedarf für Heizen, Trinkwarmwasser und Hilfsenergie nach normierten Standardrandbedingungen

    • Klimabereinigung über einen typischen Faktor für den Heizwärmebedarf. Informationen finden Sie auch im Handbuch für Energieberater.

    Mittels freie Randbedingungen

    Sowohl die Berechnung der Energiekosten im Ist-Zustand als auch im Ziel-Zustand erfolgt mit den in EVEBI eingestellten individuellen Randbedingungen. Dazu gehört ein Abgleich Bedarf/Verbrauch wie auch die Anpassung der Innentemperatur für den Zielzustand (Rebound-Effekt).

    • Wärmekosten Bestand: Hier werden die Wärmekosten im Ist-Zustand (vor der Sanierung) ausgegeben. Die Berechnung der Kosten erfolgt nach obiger Auswahl.

    • Stromkosten Bestand: Hier werden die Stromkosten im Ist-Zustand (vor der Sanierung) ausgegeben. Die Berechnung der Kosten erfolgt nach obiger Auswahl.

    • Wartungskosten Bestand: Hier werden die Wartungskosten im Ist-Zustand (vor der Sanierung) ausgegeben. Die Berechnung der Kosten erfolgt nach obiger Auswahl.

    • Wärmekosten Sanierung: Ausgabe der laufenden Wärmekosten nach der Komplettsanierung. Die Berechnung der Kosten erfolgt nach obiger Auswahl.

    • Stromkosten Sanierung: Ausgabe der laufenden Stromkosten nach der Komplettsanierung. Die Berechnung der Kosten erfolgt nach obiger Auswahl.

    • Wartungskosten Sanierung: Ausgabe der laufenden Wartungskosten nach der Komplettsanierung. Die Berechnung der Kosten erfolgt nach obiger Auswahl.

Beachten Sie:

  • Bei der Wirtschaftlichkeit werden der Zustand des Gebäudes vor und nach der Komplettsanierung - also alle Sanierungsschritte (mit und ohne Förderung) betrachtet. Die Kosten der Maßnahmen werden dabei summiert. Sind Maßnahmen mehrfach vorhanden (z. B. hydraulischer Abgleich, Baubegleitung), sollten die Kosten dafür manuell abgezogen werden.
  • Ausführliche Erläuterungen zu den Kostenarten und Ermittlung der Kosten finden Sie im Handbuch für Energieberater im Abschnitt Kostenbetrachtung.
  • Die Berechnung des an den Verbrauch angepassten Energiebedarfs vor und nach der Sanierung erfolgt in EVEBI mit individuellen Randbedingungen. Die Ergebnisse zur Wirtschaftlichkeit sind daher sehr genau.