Bauzustand und allgemeine Gebäudeparameter erfassen
Erfassen Sie hier die wesentlichen Gebäudeparameter, wie Luftdichtheit, Bauweise, Gebäudetyp und konstruktive Merkmale.
Bearbeiten der Daten zum Bauzustand des Gebäudes
Gegebenenfalls werden Sie vom Programm direkt zu den allgemeinen Daten geführt, ansonsten rufen Sie den entsprechenden Dialog auf.
- Wählen Sie links das Register Gebäudedaten.
- Klicken Sie im Navigationsbereich auf den Eintrag Allgemeine Daten. Der Dialog zu den allgemeinen Daten wird geöffnet.
- Wählen Sie das Register Bauzustand/Allgemeine Gebäudeparameter.

Dialog Bauzustand/Allgemeine Gebäudeparameter - Geben Sie die Daten ein.
Folgende Daten qualifizieren den Bauzustand des Gebäudes
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Luftdichtheit geprüft: Wird die Luftdichtheit geprüft und der Grenzwert des Luftaustausches eingehalten, so kann mit einem reduzierten Luftwechsel gerechnet werden.
Info
Bei Verwendung einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) muss die Luftdichtheit auf geprüft gesetzt werden. Andernfalls wird die WRG in der Berechnung nicht berücksichtigt.
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Luftwechsel Infiltration: Hier können Sie genaue Angaben zur Luftinfiltration machen.
Der Infiltrationsluftwechsel beeinflusst nur die Berechnungsergebnisse im angepassten Berechnungsverfahren.
Nach GEG wird grundsätzlich mit Standardwerten gerechnet. Dieses Feld ist ein Automatik-/Manuell-Feld. Mit einem Klick auf das Symbol kann zwischen automatischer und manueller Eingabe gewechselt werden. -
Denkmal: Aktivieren Sie diese Option, wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt.
Für Denkmale gelten Ausnahmen bei den Anforderungsgrößen für Transmissionswärmeverluste und Primärenergiebedarf. Diese Ausnahmen werden in den KfW-Förderprogrammen berücksichtigt. -
Sicht-Fachwerk: Aktivieren Sie diese Option, wenn es sich um ein Sicht-Fachwerk handelt.
Auch hier gelten Ausnahmen bei den Anforderungsgrößen für Transmissionswärmeverluste, die in den KfW-Förderprogrammen berücksichtigt werden. -
Personen: Geben Sie die Anzahl der Personen im Gebäude an.
: Die Anzahl der Personen wird automatisch aus den Zonen übernommen (Summe aller Personen in den Zonen). -
Grundwassertiefe: Abstand des Grundwassers zur Geländeoberkante.
Diese Angabe fließt in die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 Beiblatt 1 ein.
EVEBI errechnet daraus den Abstand zwischen Grundwasser und Fundamentplatte (unter Berücksichtigung von Geschosszahl und Geschosshöhe). -
fließend: Handelt es sich um fließendes Gewässer, wählen Sie diese Option.
Die Angabe wird zur Ermittlung des Temperatur-Korrekturfaktors Fx nach EN ISO 13370 verwendet. -
öffentliches Gebäude: Aktivieren Sie diese Option, wenn es sich bei dem Projekt um ein Gebäude von öffentlichem Interesse handelt. Diese Option wird bei der Prüfung zum Nachweis des EEWärmeG verwendet.
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Gebäudeschwere: Die Gebäudeschwere (wirksame Wärmespeicherfähigkeit, C₍wirk₎) kann leicht, mittel oder schwer sein.
Nach DIN 4108-6:
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Leicht: Holztafelbau, keine massiven Innenbauteile, leichte Trennwände, hohe Räume (z. B. Turnhallen, Museen).
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Mittelschwer: Wird nach DIN 4108 als schwer behandelt.
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Schwer: Massive Innen- und Außenbauteile, keine abgehängten Decken.
Nach DIN V 18599-2:
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Standard: leicht
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Mittelschwer: z. B. Stahlbetondecke, massive Teile mit ρ ≥ 600 kg/m³, keine abgehängten Decken, keine innenliegende Dämmung, Raumhöhe ≤ 4,5 m
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Schwer: Wird mit erhöhter Wärmespeicherfähigkeit berücksichtigt.
Bei mehreren Zonen ist diese Angabe in den Zonen zu hinterlegen (nur DIN V 18599).
Massivdecke:
Sind Stahlbetondecken (Massivdecken) vorhanden, wählen Sie diese Option.
Der Wärmebrückenzuschlag wird gemäß DIN V 18599‑2, Abschnitt 6.2.1.2 bzw. GEG pauschal auf 0,15 W/(m²·K) gesetzt. -
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Anbausituation: Nach GEG wird zwischen freistehend, einseitig angebaut und zweiseitig angebaut unterschieden. Die Anbausituation beeinflusst maßgeblich die Energieverluste über Außenwände und damit den Anforderungswert H’T (Wohngebäude nach GEG).
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Lage: Nur für Wohngebäude relevant. Über das Listenfeld kann zwischen innerorts, Vorort und außerorts gewählt werden. Dieser Wert geht in die Bestimmung des Temperaturkorrekturfaktors im LEG-Verfahren sowie für das Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 ein.
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LEG: Dieser Wert hat einen wesentlichen Einfluss auf den Energieverlust des Objektes über seine Außenwände (Außentemperatur, Wind) und geht in die Berechnung ein. Der Faktor, der diesen Einfluss bestimmt, ist in dem Dialog Gebäudeumfeld im Menü Extras > Vorgaben einstellbar, siehe Gebäudeumfeld bearbeiten.
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Form: Hier können Sie zwischen kompakt und gegliedert wählen.
Dieser Wert hat einen wesentlichen Einfluss auf den Energieverlust des Objektes über seine Außenwände (Außentemperatur, Wind) und geht in die Berechnung ein. Ab einem A/V-Verhältnis von 0,9 gilt ein Gebäude als gegliedert.
Für Berechnungen nach LEG kann dieser Faktor in dem Dialog Gebäudeumfeld im Menü Extras > Vorgaben festgelegt werden, siehe Gebäudedaten bearbeiten.
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Kühltechnik: nur Wohngebäude! Wählen Sie diese Option, wenn das Wohngebäude gekühlt wird. Geben Sie die zu kühlende Wohnfläche an und wählen Sie die Art der Kühlung. Nach dem GEG ergibt sich dadurch ein erhöhter Anforderungswert der Primärenergie.
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Ausstattung: Hier können Sie einfach bis hochwertig wählen. Diese Angabe geht in die Sachwertermittlung ein und wird in einigen Berichten verwendet.